2025: Sport in Zeiten von Krieg und Frieden - Vom gewaltfreien Wettbewerb zwischen „Feinden“
Der 7. Sportethische Fachtag am 1. April 2025 beschäftigt sich der Frage, wie sich Athlet*innen jenseits politischer Konflikte gewaltfrei begegnen können.
Sport findet statt im Krieg und im Frieden. Gerade hierin liegt seine Bedeutung: Er stellt einen Raum bereit, in dem sich Athlet*innen jenseits aller zwischenstaatlichen Konflikte begegnen. Sportliche Ereignisse können so ein Modell des friedlichen Wettbewerbs sein: Zwischenmenschliche Begegnungen ereignen sich hier über die Grenzen von Nationen, Religionen und Kulturen hinweg, trotz weiterbestehender politischer Spannungen und trotz eines nicht unerheblichen Potenzials für körperliche Gewalt. Doch kann der Sport seine Funktion, den kleinen Frieden zur Entfaltung zu bringen, auch in Kriegszeiten weiter erfüllen? Wie geht das damit überein, dass der Sport selbst ein kämpferisches Geschehen ist, das Konflikte zwischen den Athlet/innen zur Darstellung bringt?