Weltkirchenrat sendet Genesungswünsche an Papst Franziskus
Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat Papst Franziskus Wünsche für eine schnelle Genesung in den kommenden Tagen gesendet. „Bitte seien Sie versichert, dass wir weiterhin für Sie beten“, erklärten der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Jerry Pillay, und der ÖRK-Vorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm, in einem am Dienstagabend in Genf veröffentlichten Brief an den 88-jährigen Papst.

Der evangelische Theologe Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats und früherer Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Papst Franziskus wird seit eineinhalb Wochen wegen Komplikationen infolge einer Atemwegserkrankung im Gemelli-Krankenhaus in Rom behandelt. Der südafrikanische Theologe Pillay und der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Bedford-Strohm brachten zum Ausdruck, wie sehr der Weltkirchenrat das Engagement des Papstes in der Ökumene schätze.
Alle im Ökumenischen Rat der Kirchen verbundenen Christen würden aufrichtig für die rasche Genesung des Papstes beten, fügten Pillay und Bedford-Strohm hinzu: „Wir beten, dass Sie Gottes liebende Gegenwart in diesen schweren Tagen auf besondere Weise erfahren.“
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) mit Sitz in Genf, auch als Weltkirchenrat bekannt, umfasst rund 350 Kirchen verschiedener Konfessionen aus mehr als 120 Ländern, die weltweit mehr als 580 Millionen Christen vertreten. Der evangelische Theologe Bedford-Strohm ist seit 2022 Vorsitzender des ÖRK-Zentralausschusses, bis 2023 war er bayerischer Landesbischof und von 2014 bis 2021 EKD-Ratsvorsitzender.